Das Buchdigitalisierungsprojekt von Google führt zu vielen kontroversen Meinungen. Im groben geht es darum, dass Google über eine halbe Million Bücher, die zwar urheberrechtlich geschützt sind aber vergriffen sind zu digitalisieren und dann bei Anbietern wie Amazon oder Barnes & Noble oder direkt von Google verkauft werden. Aktuell sollten dabei die Gewinnbeteiligungen wie folgt aussehen:
- Wenn das Werk über Google direkt vertrieben wird, erhält der Verlag 63% des Verkaufspreises
- Wird das Werk über einen Drittanbieter verkauft wie Amazon, sinkt der Anteil für den Verlag auf 45%. Von den restlichen 55% des Verkaufspreises würde Google eine kleine Provision kriegen.
Die bisherige Vereinbarung lautete, dass Google einmalig 125 Millionen Dollar zahlt und dafür Millionen von Büchern aus Bibliotheken und Universitäten digitalisieren darf, um sie darauf online zu stellen.
Diese Vereinbarung soll nun vor Gericht verändert werden. Die genauen Details sind noch unbekannt und erst Heute ist die Frist für den neuen Vorschlag abgelaufen, so dass wir gespannt sein können, wie dieser Rechststreit ausgehen wird.


